Eine altbewährte Tradition aufgreifend hatte sich der Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf (AIV) im letzten Jahr entschlossen, wieder regelmäßig das „Bauwerk des Jahres“ auszuzeichnen. Als Bauwerk des Jahres 2008 war das GAP 15 ausgezeichnet worden; würdiger Nachfolger als Bauwerk des Jahres 2009 ist die Düsseldorfer Tonhalle.
Der AIV vereint in seinen Reihen alle am Baugeschehen beteiligten Berufszweige. Dem entsprechen die Maßstäbe, die der AIV an die Bauwerke anlegt, welche er als preiswürdig einstuft. Qualität ist der wichtigste Maßstab, doch werden nicht nur architektonische und städtebauliche Kriterien berücksichtigt. Vielmehr wird – in ganzheitlicher Betrachtungsweise – das konstruktive Zusammenspiel aller am Bau beteiligten Disziplinen bewertet und ausgezeichnet.
Bei Nominierung und Wahl zum „Bauwerk des Jahres“ findet die Vielfalt modernen Baugeschehens ihren Niederschlag. Neue Projekte wurden nominiert, aber auch alte Gebäude, die für neue Nutzungen umgestaltet und ertüchtigt wurden.
Mit rund 300 Mitgliedern bildet der AIV Düsseldorf die denkbar größte Fachjury für eine solche Prämierung. Jedes Mitglied kann gleichberechtigt an der Abstimmung teilnehmen, so ist eine große Bandbreite sämtlicher Bauberufe beteiligt.
AIV prämiert erstmals zwei Bauwerke des Jahres 2010: Stimmengleichheit für Maxhaus und die Raketenstation Hombroich mehr >>
Bauwerks des Jahres 2009 wurde die Tonhalle. Mehr zur Wahl und zu den Kandidaten erfahren Sie hier >>.
Bauwerk des Jahres 2008 wurde das "GAP15". Mehr zur Wahl und zu den Kandidaten erfahren Sie hier >>.